Head-up-Display

20. Mai 2009

Hier mal ein kleiner Effekt, an dem ich unlängst bastelte:

Die Umsetzung geschah mit den 3D Ebenen von After Effects. Das Tracking habe ich manuell gemacht. Auch bei nur 6 Sekunden war das schon eine Arbeit von ca. 1 bis 2 Stunden.

Das Interview, dass die VZK Crew im Rahmen der Fightsession im letzen November geben durfte, ist nun endlich online! Wenn ich das richtig verstanden habe wurde die Sendumg mittlerweile auch auf dem Offenen Kanal Eichsfeld ausgestrahlt.

Das heisst wir sind jetzt Starz. Endlich ist es soweit! Erst der OKE, dann die Thüringer Allgemeine und dann die Bravo. Die Zukunft ist ein offenes Buch, und das war nur die Erste Seite…!

Im Interview geht es um Hip-Hop allgemein und speziell auch im Eichsfeld. Um VZK, seine Wurzeln, Wege und Ziele. Und um die Hip-hop Kultur und Partyszene und gute Musik.

Am Ende gibt es noch Aufnahmen von der Freestyle- und Beatboxsession auf der Fightsession zu sehen.

Watch it!

Es hat geklappt! Wir waren in Amsterdam. Das kommt zwar ein Bisschen spät, aber Larissa und ich haben es letztes Wochenende endlich geschafft unseren Trip nach Amsterdam zu verwirklichen. Wir sind am Freitag den 8. Mai um 7:30Uhr an einer Raststätte bei Eisenach (nach einer kurzen Kletterpartie) gestartet und mit nur 3 Fahrern bis nach Amsterdam gekommen.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, haben wir den ersten Abend in einer Studentenbar ausklingen lassen, und dabei gleich ersten Kontakt mit den Preisen in Amsterdam machen können. Am nächsten Morgen begannen wir nach einem Frühstück im Westpark damit uns die Stadt anzusehen, was dann auch den Rest des Tages in Beschlag nahm. Gegen Mittag haben wir uns noch eine Turi-Bootsfahrt durch die Grachten genehmigt und gleich noch ein bisschen über die Stadt erfahren. Abends haben wir uns, nachdem wir uns bei unserer Schlafmöglichkeit was leckeres gekocht hatten, mit einer Flasche Wein an den Hafen verzogen und den Lichtern beim Blinken zugesehen.

Der Sonntag begann mit einem weitaus sonnigerem Parkfrühstück als es der Samstag getan hatte. Passenderweise begann nach dem Frühstück und dem Postkartenschreiben ein Jazzkonzert und so blieben wir gleich dort. Nach dem Konzert taten wir das gleiche wie am Vortag: Durch die Gassen schlendern und und die Augen offen halten.

Am letzten Abend schliefen wir bei Irfan den wir über Couchsurfing kennen gelernt hatten und am nächsten Morgen ging es um 6 Uhr wieder los. Wir fanden den Anschluss an die Autobahn recht schnell und kamen nach 5 Mitfahrgelegenheiten abends um 8 wieder zu Hause an.

Unter den Aufregungen des Wochenendes bin ich gar nicht dazu gekommen, auf den letzten Donnerstag (7. Mai) einzugehen. An diesem war nämlich ein Vortrag von Thomas Stein (…könnte dein Opa sein) zum Thema “Die Musikbranche im digitalen Zeitalter” im Audimax der FH Erfurt.

Die Veranstaltung war, wohl aufgrund der prominenten Redner (Thomas Stein, Claudia Roberts, Chris Roberts), gut besucht. Für Leute, die sich mit der Thematik schon einmal beschäftigt haben, gab es allerdings nichts neues. Nachdem die Prominenzen Ausgeredet hatten, durfte das Publikum fragen stellen. Auch hier keine weiteren Vorkommnisse.

Meine Aufgabe war es, die Veranstaltung zu filmen. Dazu haben wir eine feste Kamera in der Saalmitte platziert und ich bin mit einer mobilem Cam umhergelaufen und habe parallel Nahaufnahmen gemacht.

Herausgekommen sind 4 MiniDV´s Material. Leider scheint ein Tape kompletter Mist zu sein, so dass beim Schneiden wohl nur die Audiospur und die Nahaufnahmen verwendet werden können. Man wird sehen.

Nach der Veranstaltung habe ich noch ein kurzes Interview mit Thomas Stein gefilmt und den Promis zum Abschied die Hand geschüttelt. Wow!!! ;-)

Jetzt liegt erst mal Schneidearbeit vor mir (oder wer immer es sonst machen will). Wenn das Material online geht, gibt´s natürlich einen Link.

Yeehaaaaa! Ich bin umgezogen und möchte gern mit meinen neuen Gemächern protzen.  Ich sehe auch ein bisschen anders aus und habe einen Hausdiener. Glaubt mir und seht!

Leider ist dem nicht so. Das Video hier ist das Ergebis unseres zweiten DM3 Projektes. Die Gruppen wurden neu gewürfelt, und die Aufgabe war diesmal, ein Video Mock-Up zu erstellen.

Das Thema war “Alternative Eingabemethoden mit Full-Body interaction”. Das heißt wir sollten ein Video machen das zeigt, wie wir uns zukünftige Möglichkeiten mit oder über Computer zu kommunizieren, vorstellen.

Unser Ansatz ist dabei die Idee eines intelligenten Hauses, dass die Stimmung und Bedürfnisse seines Besitzers erkennt und entsprechend reagiert.

Rein wissentschaftlich geht das Video dabei nicht besonders in die Tiefe, aber wir haben uns an Schnitt, Effekten, Kamera- und Studioarbeit ordentlich ausprobiert.
Wir haben die Hologrammszenen im Studio vor Bluescreen gedreht und später Mit After Effects und Motion-Tracking in Szenen eingebaut. Generell würden viele kleinere Effekte eingebaut.
Außerdem haben wir mit extem geschickten Schnitten und Angelschnur die Illusion von unvorstellbarer Hochtechnologie geschaffen!!

Die Dreharbeiten waren gut lustig und haben ne coole Doku ergeben, die der öffentlichkeit nicht vorenthalten werden soll.

Da die letzten Tage nicht übermäßig viel Schlaf gebracht haben, werde ich mir diesen jetzt einverleiben. Danke an dieser Stelle noch an die bezaubernde Lara, die unsere Telefonszene in letzter Minute noch gerettet hat!

Adios!

Digitale Medien 3

14. April 2009

Es ist wieder “Digitale Medien”-Zeit!

Bereits zwei Kurse mit diesem Namen liegen hinter mir und jetzt folgt das Ende der Trilogie.

Allerdings werde ich dabei wahrscheinlich weder herausfinden wer mein wahrer Vater ist, noch irgenwelche Berge sprengen. Vielmehr werde ich, als Proband eines Zeitteilungsexperimentes der Extraklasse, neue Steuerungsmöglichkeiten erforschen und dorthin flattern, wo nie ein PostIt je gewesen ist.

Genau genommen bedeutet das, das DM3 (was im Gegensatz zu tm3 und MT3 kein Frauensender, kein schlechtes Album sondern ein Fach an der FH ist) in unserem Semester zeitlich neu eingeteilt wurde. Der Kurs geht nun nämlich nur noch 9 Wochen statt das ganze Semester. Und frisst in diesem Zeitraum unsere ganze, statt lediglich den größten Teil unserer Zeit. Dafür sollen wir angeblich den Rest des Semesters Zeit für die Bachelorarbeit haben. Na mal sehen…

Die besagten neun Wochen sind in 3 Projekte unterteilt, für die je 3 Wochen Zeit sind. In diesen Projekten arbeiten wir in Gruppen, die von einem tollen Algorithmus (GrpHck2000) so zusammengewürfelt sind, dass man nie mit den gleichen Leuten zusammen arbeitet. Ob das nun zur Produktivität beiträgt, sei dahin gestellt.
Bisher funktionierte es besser als erwartet.

Das erste dieser Projekte umfasste die Entwicklung von irgendwas tollem unter der Verwendung von XNA und Touchless. Unser “tolles” war beim ersten Projekt ein Pong Klon. Allerdings in 3D Und durch Touchless gesteuert.
Das heißt, man wird beim Spielen von einer Webcam gefilmt. Das Touchless-Framework erkennt bestimmte Farbige Bereiche auf dem abgefilmten Bild als Marker. Die Position derselben wird in 2D-Koordinaten umgesetzt und auf die Pong-Schläger übertragen.
Das entstandene Spiel kann sich, denke ich, sehen lassen.

In jeder Projektgruppe soll zusätzlich zum eingentlichen Ergebnis auch noch eine kurzes Dokumentationsvideo gedreht werden. In unserer Gruppe kam mir diese ehrenvolle Aufgabe zu. Was mir zum Einstieg in DM3 auch sehr recht war. Netterweise wurde das Video sehr gut benotet.

Anlässlich der Eröffnung des Videolabores, sollte der Flur vor den Laboren natürlich ein bisschen ausgeschmückt werden.

Deswegen wurden Christoph und ich beauftragt, einige “schöne Technikfotos” von den Studioräumen zu machen. Diese sollten, und sind auch, in die A1 Schaukästen auf unserer Etage gehängt werden.

Da die Fotos, denke ich,  ganz nett geworden sind und solche Schaukästen in der Regel nicht allzu oft verändert werden,  haben wir jetzt unsere eigene kleine Galerie da oben.  Wer also die Fotos aus diesem Beitrag gerne in echt und Großformat sehen möchte, begebe sich zur Fachhochschule Haus 9 zweites OG.  :-)

Es ist geschafft! Nach wochenlanger “gut koordinierter” Arbeit, ging am Mittwoch die Eröffnungsveranstaltung der Video-, und VR-Labore an der FH Erfurt in bester Studentenmanier über die Bühne.

Das heisst so viel wie:

  • nervöses Haareraufen in den letzten Stunden
  • Basteln bis kurz vor der Angst
  • Währen die Vorträge schon beginnen, merken dass der Beamer nicht so will wie man selbst
  • Panikatacken unter gespielter Professionalität
  • Aber scheinbar hat keiner was mitbekommen :-)

Genau so muss das laufen! Denn unter Stress arbeitet es sich doch immernoch am besten.

Aber vielleicht erstmal eine Erklärung von was ich hier rede. Der Studiengang Angewandte Informatik der FH Erfurt, an dem meine Wenigkeit studierenderweise teilnimmt,  hat in diesem Jahr unter anderem ein schickes Videostudio im neu gebauten Gebäudetrakt der FH spendiert bekommen. Um dieses feine Technikschmankerl gebührend einzuweihen sollte zur Eröffnung eine, der Tagesschau ähnliche, “Sagenschau” produziert werden. Und weil das wichtigste an der Tagesschau der Sprecher ist, hat sich eine gewisser Claus-Erich Bötzkes bereit erklärt unsere Version derselben zu verlesen.

Videostudio der FH

Videostudio der FH (henning-witzel.de)

Solch Prominenz vor der Kamera und diverse große Namen (Ich weiß nicht mehr wer, aber er war wichtig.) auf der Gästeliste der Eröffnungsveranstaltung, setzten unser kleines Team von Spezialisten gehörig unter Druck.  Doch nach einigen Wirren um Videoformate, Ablauf und Aufgabenverteilung waren schließlich alle Beiträge zusammen getragen und geschnitten. Und als dann am Mittwoch Morgen Mr. Bötzkes seine Texte vor dem Bluescreen einsprach, wehte eine belebende Prise Professionalität durch das Studio. Ich fand es wirklich erstaunlich was ein gelernter Sprecher mit Stimme und Betonung aus unseren Texten noch heraus holen konnte.

Apropos Professionalität. Die Aufnahmen wären nicht annähernd so gut geworden, wenn wir nicht Hilfe von einem Sympathischen MDR Kameramann gehabt hätten. Andreas hat uns in den Tagen vor der Produktion mit Rat und Tat und Infos und Storys aus dem Profileben zur Seite gestanden. Danke dafür!

Als am Mittwoch dann alles im Kasten war mussten die Greenscreen-Aufnahmen noch mit den entsprechenden Hintergründen (virtuelles Studio) versehen und zwischen die Beiträge geschnitten werden. Das alles hat laut meiner Information bis 17:05 Uhr gedauert. Dazu sollte man vielleicht wissen dass die Veranstaltung. auf der die Sagenschau gezeigt werden sollte um 17:00 Uhr begann. Aber wie gesagt, Zeidruck motiviert! ;-)

Regieraum des Studios

Regieraum des Studios (henning-witzel.de)

Nachdem die letzten Einstellungen noch unbemerkt während des Vortrages in der hintersten Ecke des Audimax gemacht wurden, konnte die Sagenschau schließlich pünktlich gezeigt werden. Zwar auf 4:3 gequetscht und mit sehr leisem Ton, aber das Publikum hat´s nicht gestört.

Nach der Präsentation dann noch ein bisschen die Videolabore vorstellen, Sekt schlürfen, Schultern klopfen, Sekt schlürfen, Sekt schlllll… Und dann: Entspannung!

Nachdem ich mittlerweile Auch den Bericht im Thüringenjournal (Sendung vom 25.03. bei ca. 14 min gehts los) und die Fotos gesehen habe, muß ich doch sagen das alles gut gelaufen ist und ich froh bin an dem Projekt teilgenommen zu haben.

Schönen Gruß noch an alle! Und bis zum nächsten mal.