Bald (27.–29. Juli 2012) ist es wieder soweit und das Auerworld Festival öfnet wieder seine Pforten. Ich werde dieses mal zum vierten mal dabei sein und freue mich schon sehr auf ein kleines, feines Festival das sogar hier in der Nähe (Auerstädt bei Jena) und kostenlos ist.
Da es aber bisher scheinbar immer kostenlos war muss die Finanzierung wohl woanders herkommen. Dieses Jahr versucht das Auerworld das nötige Geld über Crowdfunding mit der VisionBakery aufzutreiben (Das ist sowas wie KickStarter, nur auf deutsch und gemütlicher).
Das Projekt läuft noch bis 18.07.2012. Wenn bis dahin nicht der benötigte Betrag gesammelt ist, bekommt das Auerworld garnichts. Deshalb meine bitte:
Wenn ihr vorhabt zum Auerworld zu fahren: Spendet vorher!
Es gibt viele kleine und große Gegenleistungen (Kaffe am Zelt, Fahrt mit dem Traktor, Dinner bei Soulfood…) zu erhaschen. Und außerdem das schöne Gefühl eine gute Sache unterstützt zu haben.
Macht auch eure Freunde darauf aufmerksam! Auf das das Auerworld noch lange bestehen möge!
Hier noch das Video damit sich auch die die noch nicht dort waren ein Bild machen können. Meine Erfahrung bisher war: Schönes Gelände, entspannte Leute und sehr vielfältige Musik.
Wer selbst einen Server betreibt weiß warum Backups wichtig sind. Wie sie einigermaßen platzsparend und mit recht geringem Aufwand über die Bühne zu bringen sind, habe ich jetzt auch mal selbst ausprobiert.
Ich habe mich hauptsächlich an die Anleitung von Maximilian Kalus gehalten. Um sein Skript umzusetzen sind cron und tar nötig, die aber eh auf den meisten Linux-Systemen installiert sind. Damit man es ein Bischen dynamischer nutzen kann habe ich seinen Code um Kommandozeilenparameter erweitert. Das Ganze sieht nun so aus:
#!/bin/bash
BACKUPDIR=/var/backup
LASTMONTHDIR=lastmonth
if [ -d "$1" ]; then # Is $1 a directory?
DIR=$1
if [ -n "$2" ]; then # Is $2 not empty?
BACKUPNAME=$2
TSNAME="$BACKUPNAME.timestamp.snar"
if [ "$3" == "complete" ]; then
# Complete backup.
MYDATE=complete
# Delete old timestamps.
rm -f "$BACKUPDIR/$TSNAME"
# Remove old backus.
rm -rf "$BACKUPDIR/$LASTMONTHDIR.$BACKUPNAME.d"
mkdir "$BACKUPDIR/$LASTMONTHDIR.$BACKUPNAME.d"
# Check if any files of last month exist. And copy them to lastmonth dir.
files=$(ls "$BACKUPDIR/$BACKUPNAME".*.tgz 2> /dev/null | wc -l)
if [ "$files" != "0" ]; then
mv -f "$BACKUPDIR/$BACKUPNAME".*.tgz "$BACKUPDIR/$LASTMONTHDIR.$BACKUPNAME.d"
fi
else
# Incremental backup.
MYDATE=$(date +%y%m%d)
fi
# Create tarball.
tar czf "$BACKUPDIR"/"$BACKUPNAME".$MYDATE.tgz -g "$BACKUPDIR/$TSNAME" "$DIR" 2> /dev/null
else
echo "Please provide a backup name!"
fi
else
echo "Please provide a directory!"
fi
Ich wurde gerade darüber informiert das das Klanggerüst unlängst ein kurzes Video veröffentlicht hat, das Einblicke in den Dreh zum Specht Ruprecht Video gibt:
Heij! Da war doch noch was letzes Jahr, das ich fast vergessen hätte. Und zwar habe ich in der zweiten Hälfte des letzten Jahres zusammen mit den Jungs von Specht Ruprecht ihr Video zum Song “Steine und Kniescheiben” geschnitten.
In recht locker Arbeitsweise (1 Treffen die Woche) wurden über 2 Stunden wild zusammengedrehtes Material zu einem doch ganz ansehnlichen Gemetzel verquickt. Die Schneidearbeiten verzögerten sich zwar, unter anderem aufgrund meiner nicht angemessen skalierten Hardware, aber pünktlich zu Weihnachten wurde dann doch das fertige Produkt enthüllt.
Ich für meinen Teil finde das Ergebnis gelungen und bedanke mich bei Andre, David, Martin und Norman für die angenehme Zusammenarbeit. Bis zum nächsten Video!
Nachdem ich die letzten beiden Abende damit verbracht habe herauszufinden wie man Now.js (ein Framework für echtzeit Webanwendungen auf Basis von NodeJS) unter Ubuntu installiert, möchte ich die Lösung hier kurz festhalten. Es sind zwar nur ein paar Zeilen aber mir hätte so ein Artikel ne Menge Zeit gespart.
Durch das adden des node.js Repositories stehen jetzt ausser nodejs auch die Pakete npm und node.js-dev zur Verfügung. NPM ist ein Paketmanager für node.js. Das dev-Paket braucht man zum kompilieren des now.js Paketes und seiner Abhängigkeiten. Zum gleichen Zweck benötigt man auch das build-essential Paket. Also alles rauf auf die Platte:
Soweit alles vorhanden. Jetzt nur noch now installieren und fertig:
npm install now
Das wars schon. Vielleicht hilft es ja mal irgendwem. Wer sich ansonsten für Node.js interessiert: Hier gibt es einen zweistündigen Podcast vom Chaosradio zu dem Thema.
Da Madame “Sonnengesicht” momentan in Zypern weilt, bleibt mir hier nichts anderes übrig als aus der Ferne ihren Berichten zu lauschen und mit den Augen ihre Fotos zu essen (lecker!). Diesen wird bei der Zubereitung scheinbar zunehmende Aufmerksamkeit gewidmet. Und da die geschmackliche Qualität iherer optischen Kreationen sich langsam dem exquisiten nähert möchte ich hier einige Leckerbissen zur Schau stellen.
Wer danach noch Hunger hat kann auf Flickr weiter schlemmen.
Mal angenommen ich wäre ein Künstler mit einer guten Idee. Und mal angenommen ich hab wie alle Künster keinen Knopf in der Tasche um meine Idee zu finanzieren. Dann fände ich das Projekt VisionBakery aus Leipzig wahrscheinlich extrem nice!
Die VisionBakery basiert auf dem Crowdfunding Prinzip. Das heisst jemand sagt das er ein Projekt umsetzt, wenn er in einem bestimmten Zeitraum eine bestimmte Menge Geld zusammen bekommt. Der Spender bekommt dann je nach höhe der unterstützung eine besondere Gegenleistung die mit dem Projekt zu tun hat. Wird das Projekt nicht realisiert bekommt er sein Geld zurück.
Mir war das Prinzip schon von diversen Seiten aus Amerika bekannt. Aber schön dass es sowas jetzt auch hier gibt. Mit Lokalbezug is halt doch was anderes. Bin mal gespannt was in Zukunft für Projekte kommen.
Nein. Ich möchte diesen Blog nicht zu einer Twitterartigen Video-post-orgie verkommen lassen. Aber das eine muss noch sein.
Busta Reinecke hat mich soeben (wahrscheinlich ohne es zu ahnen) auf dieses Video der Kings of Convenience aufmerksam gemacht. Den Song kannte ich zwar schon, aber der fluffige Summertime-Wald-und-Wiesen-Roadmovie zum Song bettet die Musik gleich noch in ein handgemachtes Stimmungskissen, dass einen den Sommer schmerzlich vermissen lässt.
Apropos Videos posten: Diesbezüglich habe ich mich jetzt dem Twitter-Netzwerk hingegeben. Zu sehen an dem Twitterbereich am rechten Rand. Dort werde ich nun in etwas regelmässigeren Abständen (fast täglich) Web-Funde und kurze Infos die mich auch interessiert hätten posten.
Genaugenommen nicht alle. Nur die, die dieses grandiose, virale Video gesehen haben. Ich würde euch gern etwas zum Inhalt sagen. Aber wenn ich das täte, würde sich euer Herz vielleicht der zentralen Wahrheit des Filmes verschließen.
Also macht euch bereit! Hier kommt die Erleuchtung:
Seit ungefähr 2 Monaten instgesamt sitze ich nun schon an der Software zu meiner Bachelorarbeit. Die Arbeit dreht sich um “Formularverarbeitung mit digitaler Stifttechnologie”. Ziel der Arbeit ist eine Evaluation digitaler Stifttechnologie zur mobilen Eingabe und späteren Weiterverarbeitung von Formulardaten. Hierbei geht es vor allem darum eine kostengünstige und benutzbare Lösung für mittelständische Unternehmen zu finden.
Im Rahmen der Arbeit habe ich ein Programm erstellt, dass den Workflow vom Erstellen der Formulardefinition über das handschriftliche Ausfüllen des Formulars bis zur Schrifterkennung und Speicherung der erkannten Daten abbildet. Zur Aufzeichnung der handschriftlichen Daten wird dabei der IntelliPen benutzt, der mit der digitalen Positionierungstechnik der Firma EPOS arbeitet.
So Viel zum Vorgeplänkel. Die Software ist jetzt in einem vorerst präsentationsfähigen Zustand. Ich hatte dabei direkte Unterstützung aus dem Softwareteam der Firma EPOS. Von denen habe ich auch die Bibliotheken bekommen, um die Daten vom Stift lesen zu können. Da ich meinem “Kontaktmann” dort natürlich auch gerne an meinen Ergebnissen teilhaben lassen wollte, habe ich ein kleines Vorstellungsvideo in Form eines Screencast gemacht.
Das hat natürlich den Vorteil, dass ich endlich auch mal anderen Leuten zeigen kann was ich die ganze Zeit gemacht habe. Was den Leser dieses Posts in die Lage versetzt, jetzt in den Genuss des erwähnten Screencasts zu kommen.
Wenn sich jemand mit kreativer Namensgebung befasst und eine Idee diesbezüglich hat, wäre ich über einen Kommentar hocherfreut.
Vielleicht noch ein paar Infos zu dem Projekt. Die Software ist in C# für das .Net 2.0 Framework geschrieben. und benutzt Microsoft.Ink zur Schrifterkennung.
Die Software besteht aus 2 Teilen. Dem Form Designer und dem Form Processor.
Mit dem Form Designer kann man definieren, welche Bereiche des Formulars wie erkannt werden sollen. Möglichkeiten sind zum Beispiel Text, Number oder Checkbox.
Mit dem Form Processor wird die aufgenommene Handschrift anhand einer, zuvor erstellten, Formulardefinition ausgewertet. Die Felder werden erkannt und zur Weiterverarbeitung als XML-Datei gespeichert.
Für die Eingabe wird die Technologie von EPOS aus verschiedenen Gründen benutzt. Zum einen ist keie spezielles Papier zum Schreiben erforderlich. Weiterhin ist der Stift vergleichsweise günstig und die Enwicklung kostet keinerlei Lizenzgebüren. Das war auch der Hauptgrund, warum ich EPOS schließlich Anoto (Marktführer in diesem Bereich und wesentlich robustere Technologie) vorziehen musste.
Die Entwicklung mit dem EPOS Pen stellte sich aber dann als sehr komfortabel heraus. Über den EPOS Parser bekommt man aus den, vom Stift generierten, Binärfiles Punktlisten die die einzelnen Striche ergeben. Diese braucht man dann nur noch an ein Ink Objekt zu übergeben und schon hat man was mit dem man Arbeiten kann.
Nun muss ich aber erst einmal an meiner Arbeit weiter Arbeiten. Peace!