Guten Morgen!

Bald (27.–29. Juli 2012) ist es wieder soweit und das Auerworld Festival öfnet wieder seine Pforten. Ich werde dieses mal zum vierten mal dabei sein und freue mich schon sehr auf ein kleines, feines Festival das sogar hier in der Nähe (Auerstädt bei Jena) und kostenlos ist.

Da es aber bisher scheinbar immer kostenlos war muss die Finanzierung wohl woanders herkommen. Dieses Jahr versucht das Auerworld das nötige Geld über Crowdfunding mit der VisionBakery aufzutreiben (Das ist sowas wie KickStarter, nur auf deutsch und gemütlicher).

Das Projekt läuft noch bis 18.07.2012. Wenn bis dahin nicht der benötigte Betrag gesammelt ist, bekommt das Auerworld garnichts. Deshalb meine bitte:

Wenn ihr vorhabt zum Auerworld zu fahren: Spendet vorher!

Es gibt viele kleine und große Gegenleistungen (Kaffe am Zelt, Fahrt mit dem Traktor, Dinner bei Soulfood…) zu erhaschen. Und außerdem das schöne Gefühl eine gute Sache unterstützt zu haben.

Macht auch eure Freunde darauf aufmerksam! Auf das das Auerworld noch lange bestehen möge!

Hier noch das Video damit sich auch die die noch nicht dort waren ein Bild machen können. Meine Erfahrung bisher war: Schönes Gelände, entspannte Leute und sehr vielfältige Musik.

Da Madame “Sonnengesicht” momentan in Zypern weilt, bleibt mir hier nichts anderes übrig als aus der Ferne ihren Berichten zu lauschen und mit den Augen ihre Fotos zu essen (lecker!). Diesen wird bei der Zubereitung scheinbar zunehmende Aufmerksamkeit gewidmet. Und da die geschmackliche Qualität iherer optischen Kreationen sich langsam dem exquisiten nähert möchte ich hier einige Leckerbissen zur Schau stellen.

Wer danach noch Hunger hat kann auf Flickr weiter schlemmen.






grenzgebiet
burggemäuer


türkisch-zypriotischer hinterhof

Genaugenommen nicht alle. Nur die, die dieses grandiose, virale Video gesehen haben. Ich würde euch gern etwas zum Inhalt sagen. Aber wenn ich das täte, würde sich euer Herz vielleicht der zentralen Wahrheit des Filmes verschließen.

Also macht euch bereit! Hier kommt die Erleuchtung:

Hallo liebe Freunde der bodenständigen Neonostalgie! Es gibt mal wieder nichts neues für euch!

Aber dafür gibt es was Neues für den Freund des mittel-oldschool-aber-haupsache-realen Rapgedichtes. Und zwar ein frisches, leckeres und vor allem gesundes Hors d’œuvre von dem sympathischen Lieblingskünstler Vibestaar!

Hip-Hop für Feinschmecker Vol.2

Hip-Hop für Feinschmecker Vol.2

Und zwar das Mixtape “This is Hip-Hop 4 Feinschmecker – Vol. 2“. Hier Wird euch auf 39 Tracks eine exklusive Auswahl feinster Kost von West bis Ost in die Ohren gelegt. Wer deutschen (und anderen) HipHop mag (oder mochte) sollte sich (oder seinen Freunden) die Chance geben, dem audiophilen Teil seiner Persönlichkeit etwas Gutes zu tun, und sich das mal anhören.

Eine fette Mischung aus deutschen und amerikanischen Classics und Raritäten, die einen den Vibe von Rap wieder spüren lässt. Und dazu ein Cover dass einem das Wasser im Munde…

Ist ja auch egal. Den Download gibts hier. Den Vibestaar gibts da.

Jetzt liegt es an euch!
Peace!

Soytuaire

Hier ein kleiner Webfund der mir soeben zugesandt wurde und mich sehr beeindruckt hat. Um die volle Wirkung zu erfahren, müsst ihr zwei Dinge beachten.

1. Den Browser auf Vollbild schalten
2. Alle Musik ausmachen und nur die PC Boxen anlassen bzw. laut machen

Danach dürft ihr auf diese Seite gehen und den Play-Button klicken.

Viel Spaß bei diesem exquisiten und außergewöhnlichen Web-Erlebnis!

Die Idee besteht schon lange. Aber wann nimmt man sich schon mal die Zeit für Spaß? Klar! Wenn einem auf dem Klo Ideen überrumpeln!
Diesmal war es die von der “Zeitsynchronen Darstellung ständi wechselnder Inhalte auf verscheidenen Clients”;-)   Ein Problem über das ich immer mal ein Bisschen, aber nie ernsthaft nachgedacht habe.

Der Grund ist ein RapScript, welches Zero mal programmiert hatte. Dieses lädt sich zufällige Wikipedia-seiten aus dem Internet, durchsucht sie nach Substantiven und zeigt diese dann mit ein paar Sekunden Abstand groß auf dem Monitor an. Das Ergebnis ist dann ein Programm, dass man beim Freestylerap zur Themenvorgabe benutzen kann.

RapScript Alpha

RapScript Alpha

Wir hatten dann schon seit längerem den Plan das Script Webfähig umzusetzen. Aber ich habe mich immer darum gedrückt. Gestern wollte ich nun doch mal ausprobieren ob meine Idee funktioniert. Et voilá! Hat Sie!
Die ermittelten Worte werden jetzt zeitsynchron auf einer Webseite angezeigt und man kann, laut den ersten Testern, wunderbar TeamSpeak-Freestyle Sessions damit bereichern.

Problematisch sind allerdings die Serveranfragen die jeder Client ca. alle 5sek sendet um ein neues Wort zu bekommen. Da sich die Clientanwendungen alle einigermassen gleich takten kommen dann regelmäßig [Anzahl der Nutzer]Anfragen gleichzeitig rein und wollen Beantwortet werden.
Ein Lösung könnte sein mehrere Worte gleichzeitig an den Client zu übertragen und so die Frequenz der Anfragen zu verringern. Dann bleibt allerdings noch das Problem der Häufung von Anfragen zu jedem Takt.

Eventuell habe ich da aber eine Idee..
Bis dahin: Immer fein rappen!

Das Interview, dass die VZK Crew im Rahmen der Fightsession im letzen November geben durfte, ist nun endlich online! Wenn ich das richtig verstanden habe wurde die Sendumg mittlerweile auch auf dem Offenen Kanal Eichsfeld ausgestrahlt.

Das heisst wir sind jetzt Starz. Endlich ist es soweit! Erst der OKE, dann die Thüringer Allgemeine und dann die Bravo. Die Zukunft ist ein offenes Buch, und das war nur die Erste Seite…!

Im Interview geht es um Hip-Hop allgemein und speziell auch im Eichsfeld. Um VZK, seine Wurzeln, Wege und Ziele. Und um die Hip-hop Kultur und Partyszene und gute Musik.

Am Ende gibt es noch Aufnahmen von der Freestyle- und Beatboxsession auf der Fightsession zu sehen.

Watch it!

Schon länger ist uns die Idee durch den Kopf gegangen, dass ein Trip nach Amsterdam genau das Richtige für uns ist. Denn das etwa 600 km entfernte Amsterdam hörte sich immer nach einer gehörigen Portion Inspiration und Gemütlichkeit an. Am besten müsste man dorthin trampen, sagten wir uns. Das würde die Kurzreise zu einem bezahlbaren Abenteuer machen.

Am Freitag, den 08.05.09, in der Frühe 7.30. begann das Trampen ab Eisenach. Uns begegnete die erste Hürde, als wir uns gerade noch im Taumel der frischen Morgenstunde auf die bevorstehende Reise freuten. Ein Berg zur Autobahn direkt über uns musste erklommen werden! Wir brauchten eine Weile, um an jene angeblich gut gelegene Raststätte zu gelangen. Außerdem schob der Nieselregen sich mit grauer Wolkendecke über unsere Kapuzen. Jedoch kein Grund für uns zu trotzen! Mit nur drei Fahrten oder Etappen, wie man es nennen möchte, erreichten wir zufrieden und überaus gespannt das abendliche Amsterdam. Der sympathische junge Italiener Danielo entließ uns aus seinem Bus, nachdem wir die letzten 300 km auf seinem Vordersitz mit ihm geteilt hatten.

Unser bevorstehendes Treffen mit dem Gastgeber für die kommenden zwei Nächte war bereits geplant. Nach einem stärkenden Abendbrot und dem ersten Bier, zogen wir mit Aaron zu einer Studentenbar, um das Freitagabend-Flair in dieser seltsam bunten Stadt aufzusaugen.

Der Samstag begann mit einem Frühstück im Westpark nah des Stadtzentrums. Wir wanderten erst zögernd, später zielstrebiger durch die belebten Straßen. Fahrräder klingelten durch die Gassen und Menschengeplauder drang aus jeder Richtung hervor. Natürlich wollten wir unser Touristen-Dasein so gut wie möglich verstecken. Also verstauten wir Straßenkarte und Fotoapparat, wenn wir nicht gerade an jeder Ecke stehen blieben, um ein besonders architektonisches Gebäude optisch festzuhalten oder nach dem Weg zu schauen. Dennoch touristisch unternahmen wir eine Bootstour durch die Amsterdamer Grachten, die wir uns auf keinen Fall entgehen lassen wollten. Zudem erhielten wir Einsicht in die Geschichte der Stadt und umschifften den zum Teil sehr vielfältig gestalteten Hafen. Anschließend machten wir einem Besuch auf dem Markt & ergatterten neben einigen interessanten Funden auch Ingredentien für das Abendessen. Wieder zurück im nächtlichen Tumult der Innenstadt, wurde eine edle und zugleich lose-lebende Atmosphäre spürbar. Es ist eine merkwürdige Mischung, auf die man zwischen all den verschiedenen Schildern, sich kunterbunt Tummelnden und bizarr anmutenden Straßenzügen stößt. Gediegen zogen wir uns mit einer Flasche Wein an den Hafen zurück und sahen den Lichtern beim Blinken zu.

Am Sonntag begaben wir uns abermals in den nahe liegenden Park, in dem wir unter strahlender Sonne unser Marmeladenfrühstück verputzten und uns dem Postkartenschreiben – als Beweismaterial – zuwandten. Unerwarteter Weise begann dort bald ein exquisites Jazzkonzert, dem wir genussvoll unter den grünen Baumwipfeln lauschten. Doch das grüne Paradies konnte uns nicht ewig haben! Wir mussten weiter. Noch einmal schlenderten wir Gasse um Gasse durch Amsterdam, mitunter erkannten wir die Straßen sogar vom Vortag wieder, sodass uns die Orientierung auch ohne Straßenkarte leicht fiel. Wir hielten die Augen offen, streiften rundherum wie neugierige Galeriebesucher, die hungrig auf alles sind, was ihr Verlangen nach Außergewöhnlichem, Exotischem stillt.

An jenem Abend übernachteten wir bei Irfan, dem gastfreundlichen Pakistaner, unserem ersten Couchsurfingprojekt! Er führte uns zum Abschluss des Tages in einen ruhigen Park und erklärte uns für den nächsten Tag den Weg hinaus aus der Stadt. Montagmorgen wartete die Heimfahrt mit ihrer Frage auf uns: Würde alles wieder so erfolgreich verlaufen wie auf der Hinfahrt? Wir zwei Glückspilze fanden den Anschluss an die Autobahn recht schnell und erreichten nach fünf Mitfahrgelegenheiten abends um acht wieder die heimatlichen Gefilde. Prädikat: Ein todsicherer Trip mit Abenteuergarantie und eben jener Inspiration!