Genaugenommen nicht alle. Nur die, die dieses grandiose, virale Video gesehen haben. Ich würde euch gern etwas zum Inhalt sagen. Aber wenn ich das täte, würde sich euer Herz vielleicht der zentralen Wahrheit des Filmes verschließen.

Also macht euch bereit! Hier kommt die Erleuchtung:

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Soytuaire

Hier ein kleiner Webfund der mir soeben zugesandt wurde und mich sehr beeindruckt hat. Um die volle Wirkung zu erfahren, müsst ihr zwei Dinge beachten.

1. Den Browser auf Vollbild schalten
2. Alle Musik ausmachen und nur die PC Boxen anlassen bzw. laut machen

Danach dürft ihr auf diese Seite gehen und den Play-Button klicken.

Viel Spaß bei diesem exquisiten und außergewöhnlichen Web-Erlebnis!

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Hier mal ein kleiner Effekt, an dem ich unlängst bastelte:

Die Umsetzung geschah mit den 3D Ebenen von After Effects. Das Tracking habe ich manuell gemacht. Auch bei nur 6 Sekunden war das schon eine Arbeit von ca. 1 bis 2 Stunden.

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Es ist wieder “Digitale Medien”-Zeit!

Bereits zwei Kurse mit diesem Namen liegen hinter mir und jetzt folgt das Ende der Trilogie.

Allerdings werde ich dabei wahrscheinlich weder herausfinden wer mein wahrer Vater ist, noch irgenwelche Berge sprengen. Vielmehr werde ich, als Proband eines Zeitteilungsexperimentes der Extraklasse, neue Steuerungsmöglichkeiten erforschen und dorthin flattern, wo nie ein PostIt je gewesen ist.

Genau genommen bedeutet das, das DM3 (was im Gegensatz zu tm3 und MT3 kein Frauensender, kein schlechtes Album sondern ein Fach an der FH ist) in unserem Semester zeitlich neu eingeteilt wurde. Der Kurs geht nun nämlich nur noch 9 Wochen statt das ganze Semester. Und frisst in diesem Zeitraum unsere ganze, statt lediglich den größten Teil unserer Zeit. Dafür sollen wir angeblich den Rest des Semesters Zeit für die Bachelorarbeit haben. Na mal sehen…

Die besagten neun Wochen sind in 3 Projekte unterteilt, für die je 3 Wochen Zeit sind. In diesen Projekten arbeiten wir in Gruppen, die von einem tollen Algorithmus (GrpHck2000) so zusammengewürfelt sind, dass man nie mit den gleichen Leuten zusammen arbeitet. Ob das nun zur Produktivität beiträgt, sei dahin gestellt.
Bisher funktionierte es besser als erwartet.

Das erste dieser Projekte umfasste die Entwicklung von irgendwas tollem unter der Verwendung von XNA und Touchless. Unser “tolles” war beim ersten Projekt ein Pong Klon. Allerdings in 3D Und durch Touchless gesteuert.
Das heißt, man wird beim Spielen von einer Webcam gefilmt. Das Touchless-Framework erkennt bestimmte Farbige Bereiche auf dem abgefilmten Bild als Marker. Die Position derselben wird in 2D-Koordinaten umgesetzt und auf die Pong-Schläger übertragen.
Das entstandene Spiel kann sich, denke ich, sehen lassen.

In jeder Projektgruppe soll zusätzlich zum eingentlichen Ergebnis auch noch eine kurzes Dokumentationsvideo gedreht werden. In unserer Gruppe kam mir diese ehrenvolle Aufgabe zu. Was mir zum Einstieg in DM3 auch sehr recht war. Netterweise wurde das Video sehr gut benotet.

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Anlässlich der Eröffnung des Videolabores, sollte der Flur vor den Laboren natürlich ein bisschen ausgeschmückt werden.

Deswegen wurden Christoph und ich beauftragt, einige “schöne Technikfotos” von den Studioräumen zu machen. Diese sollten, und sind auch, in die A1 Schaukästen auf unserer Etage gehängt werden.

Da die Fotos, denke ich,  ganz nett geworden sind und solche Schaukästen in der Regel nicht allzu oft verändert werden,  haben wir jetzt unsere eigene kleine Galerie da oben.  Wer also die Fotos aus diesem Beitrag gerne in echt und Großformat sehen möchte, begebe sich zur Fachhochschule Haus 9 zweites OG.  :-)

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Es ist geschafft! Nach wochenlanger “gut koordinierter” Arbeit, ging am Mittwoch die Eröffnungsveranstaltung der Video-, und VR-Labore an der FH Erfurt in bester Studentenmanier über die Bühne.

Das heisst so viel wie:

  • nervöses Haareraufen in den letzten Stunden
  • Basteln bis kurz vor der Angst
  • Währen die Vorträge schon beginnen, merken dass der Beamer nicht so will wie man selbst
  • Panikatacken unter gespielter Professionalität
  • Aber scheinbar hat keiner was mitbekommen :-)

Genau so muss das laufen! Denn unter Stress arbeitet es sich doch immernoch am besten.

Aber vielleicht erstmal eine Erklärung von was ich hier rede. Der Studiengang Angewandte Informatik der FH Erfurt, an dem meine Wenigkeit studierenderweise teilnimmt,  hat in diesem Jahr unter anderem ein schickes Videostudio im neu gebauten Gebäudetrakt der FH spendiert bekommen. Um dieses feine Technikschmankerl gebührend einzuweihen sollte zur Eröffnung eine, der Tagesschau ähnliche, “Sagenschau” produziert werden. Und weil das wichtigste an der Tagesschau der Sprecher ist, hat sich eine gewisser Claus-Erich Bötzkes bereit erklärt unsere Version derselben zu verlesen.

Videostudio der FH

Videostudio der FH (henning-witzel.de)

Solch Prominenz vor der Kamera und diverse große Namen (Ich weiß nicht mehr wer, aber er war wichtig.) auf der Gästeliste der Eröffnungsveranstaltung, setzten unser kleines Team von Spezialisten gehörig unter Druck.  Doch nach einigen Wirren um Videoformate, Ablauf und Aufgabenverteilung waren schließlich alle Beiträge zusammen getragen und geschnitten. Und als dann am Mittwoch Morgen Mr. Bötzkes seine Texte vor dem Bluescreen einsprach, wehte eine belebende Prise Professionalität durch das Studio. Ich fand es wirklich erstaunlich was ein gelernter Sprecher mit Stimme und Betonung aus unseren Texten noch heraus holen konnte.

Apropos Professionalität. Die Aufnahmen wären nicht annähernd so gut geworden, wenn wir nicht Hilfe von einem Sympathischen MDR Kameramann gehabt hätten. Andreas hat uns in den Tagen vor der Produktion mit Rat und Tat und Infos und Storys aus dem Profileben zur Seite gestanden. Danke dafür!

Als am Mittwoch dann alles im Kasten war mussten die Greenscreen-Aufnahmen noch mit den entsprechenden Hintergründen (virtuelles Studio) versehen und zwischen die Beiträge geschnitten werden. Das alles hat laut meiner Information bis 17:05 Uhr gedauert. Dazu sollte man vielleicht wissen dass die Veranstaltung. auf der die Sagenschau gezeigt werden sollte um 17:00 Uhr begann. Aber wie gesagt, Zeidruck motiviert! ;-)

Regieraum des Studios

Regieraum des Studios (henning-witzel.de)

Nachdem die letzten Einstellungen noch unbemerkt während des Vortrages in der hintersten Ecke des Audimax gemacht wurden, konnte die Sagenschau schließlich pünktlich gezeigt werden. Zwar auf 4:3 gequetscht und mit sehr leisem Ton, aber das Publikum hat´s nicht gestört.

Nach der Präsentation dann noch ein bisschen die Videolabore vorstellen, Sekt schlürfen, Schultern klopfen, Sekt schlürfen, Sekt schlllll… Und dann: Entspannung!

Nachdem ich mittlerweile Auch den Bericht im Thüringenjournal (Sendung vom 25.03. bei ca. 14 min gehts los) und die Fotos gesehen habe, muß ich doch sagen das alles gut gelaufen ist und ich froh bin an dem Projekt teilgenommen zu haben.

Schönen Gruß noch an alle! Und bis zum nächsten mal.

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