Unter den Aufregungen des Wochenendes bin ich gar nicht dazu gekommen, auf den letzten Donnerstag (7. Mai) einzugehen. An diesem war nämlich ein Vortrag von Thomas Stein (…könnte dein Opa sein) zum Thema “Die Musikbranche im digitalen Zeitalter” im Audimax der FH Erfurt.

Die Veranstaltung war, wohl aufgrund der prominenten Redner (Thomas Stein, Claudia Roberts, Chris Roberts), gut besucht. Für Leute, die sich mit der Thematik schon einmal beschäftigt haben, gab es allerdings nichts neues. Nachdem die Prominenzen Ausgeredet hatten, durfte das Publikum fragen stellen. Auch hier keine weiteren Vorkommnisse.

Meine Aufgabe war es, die Veranstaltung zu filmen. Dazu haben wir eine feste Kamera in der Saalmitte platziert und ich bin mit einer mobilem Cam umhergelaufen und habe parallel Nahaufnahmen gemacht.

Herausgekommen sind 4 MiniDV´s Material. Leider scheint ein Tape kompletter Mist zu sein, so dass beim Schneiden wohl nur die Audiospur und die Nahaufnahmen verwendet werden können. Man wird sehen.

Nach der Veranstaltung habe ich noch ein kurzes Interview mit Thomas Stein gefilmt und den Promis zum Abschied die Hand geschüttelt. Wow!!! ;-)

Jetzt liegt erst mal Schneidearbeit vor mir (oder wer immer es sonst machen will). Wenn das Material online geht, gibt´s natürlich einen Link.

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Es ist geschafft! Nach wochenlanger “gut koordinierter” Arbeit, ging am Mittwoch die Eröffnungsveranstaltung der Video-, und VR-Labore an der FH Erfurt in bester Studentenmanier über die Bühne.

Das heisst so viel wie:

  • nervöses Haareraufen in den letzten Stunden
  • Basteln bis kurz vor der Angst
  • Währen die Vorträge schon beginnen, merken dass der Beamer nicht so will wie man selbst
  • Panikatacken unter gespielter Professionalität
  • Aber scheinbar hat keiner was mitbekommen :-)

Genau so muss das laufen! Denn unter Stress arbeitet es sich doch immernoch am besten.

Aber vielleicht erstmal eine Erklärung von was ich hier rede. Der Studiengang Angewandte Informatik der FH Erfurt, an dem meine Wenigkeit studierenderweise teilnimmt,  hat in diesem Jahr unter anderem ein schickes Videostudio im neu gebauten Gebäudetrakt der FH spendiert bekommen. Um dieses feine Technikschmankerl gebührend einzuweihen sollte zur Eröffnung eine, der Tagesschau ähnliche, “Sagenschau” produziert werden. Und weil das wichtigste an der Tagesschau der Sprecher ist, hat sich eine gewisser Claus-Erich Bötzkes bereit erklärt unsere Version derselben zu verlesen.

Videostudio der FH

Videostudio der FH (henning-witzel.de)

Solch Prominenz vor der Kamera und diverse große Namen (Ich weiß nicht mehr wer, aber er war wichtig.) auf der Gästeliste der Eröffnungsveranstaltung, setzten unser kleines Team von Spezialisten gehörig unter Druck.  Doch nach einigen Wirren um Videoformate, Ablauf und Aufgabenverteilung waren schließlich alle Beiträge zusammen getragen und geschnitten. Und als dann am Mittwoch Morgen Mr. Bötzkes seine Texte vor dem Bluescreen einsprach, wehte eine belebende Prise Professionalität durch das Studio. Ich fand es wirklich erstaunlich was ein gelernter Sprecher mit Stimme und Betonung aus unseren Texten noch heraus holen konnte.

Apropos Professionalität. Die Aufnahmen wären nicht annähernd so gut geworden, wenn wir nicht Hilfe von einem Sympathischen MDR Kameramann gehabt hätten. Andreas hat uns in den Tagen vor der Produktion mit Rat und Tat und Infos und Storys aus dem Profileben zur Seite gestanden. Danke dafür!

Als am Mittwoch dann alles im Kasten war mussten die Greenscreen-Aufnahmen noch mit den entsprechenden Hintergründen (virtuelles Studio) versehen und zwischen die Beiträge geschnitten werden. Das alles hat laut meiner Information bis 17:05 Uhr gedauert. Dazu sollte man vielleicht wissen dass die Veranstaltung. auf der die Sagenschau gezeigt werden sollte um 17:00 Uhr begann. Aber wie gesagt, Zeidruck motiviert! ;-)

Regieraum des Studios

Regieraum des Studios (henning-witzel.de)

Nachdem die letzten Einstellungen noch unbemerkt während des Vortrages in der hintersten Ecke des Audimax gemacht wurden, konnte die Sagenschau schließlich pünktlich gezeigt werden. Zwar auf 4:3 gequetscht und mit sehr leisem Ton, aber das Publikum hat´s nicht gestört.

Nach der Präsentation dann noch ein bisschen die Videolabore vorstellen, Sekt schlürfen, Schultern klopfen, Sekt schlürfen, Sekt schlllll… Und dann: Entspannung!

Nachdem ich mittlerweile Auch den Bericht im Thüringenjournal (Sendung vom 25.03. bei ca. 14 min gehts los) und die Fotos gesehen habe, muß ich doch sagen das alles gut gelaufen ist und ich froh bin an dem Projekt teilgenommen zu haben.

Schönen Gruß noch an alle! Und bis zum nächsten mal.

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