Seit ungefähr 2 Monaten instgesamt sitze ich nun schon an der Software zu meiner Bachelorarbeit. Die Arbeit dreht sich um “Formularverarbeitung mit digitaler Stifttechnologie”. Ziel der Arbeit ist eine Evaluation digitaler Stifttechnologie zur mobilen Eingabe und späteren Weiterverarbeitung von Formulardaten. Hierbei geht es vor allem darum eine kostengünstige und benutzbare Lösung für mittelständische Unternehmen zu finden.

Im Rahmen der Arbeit habe ich ein Programm erstellt, dass den Workflow vom Erstellen der Formulardefinition über das handschriftliche Ausfüllen des Formulars bis zur Schrifterkennung und Speicherung der erkannten Daten abbildet. Zur Aufzeichnung der handschriftlichen Daten wird dabei der IntelliPen benutzt, der mit der digitalen Positionierungstechnik der Firma EPOS arbeitet.

So Viel zum Vorgeplänkel. Die Software ist jetzt in einem vorerst präsentationsfähigen Zustand. Ich hatte dabei direkte Unterstützung aus dem Softwareteam der Firma EPOS. Von denen habe ich auch die Bibliotheken bekommen, um die Daten vom Stift lesen zu können. Da ich meinem “Kontaktmann” dort natürlich auch gerne an meinen Ergebnissen teilhaben lassen wollte, habe ich ein kleines Vorstellungsvideo in Form eines Screencast gemacht.

Das hat natürlich den Vorteil, dass ich endlich auch mal anderen Leuten zeigen kann was ich die ganze Zeit gemacht habe. Was den Leser dieses Posts in die Lage versetzt, jetzt in den Genuss des erwähnten Screencasts zu kommen.

Ich proudly presente also nun: Den Formilizer!

Hier gibts das Video in HD.

Wenn sich jemand mit kreativer Namensgebung befasst und eine Idee diesbezüglich hat, wäre ich über einen Kommentar hocherfreut.

Vielleicht noch ein paar Infos zu dem Projekt. Die Software ist in C# für das .Net 2.0 Framework geschrieben. und benutzt Microsoft.Ink zur Schrifterkennung.

Die Software besteht aus 2 Teilen. Dem Form Designer und dem Form Processor.
Mit dem Form Designer kann man definieren, welche Bereiche des Formulars wie erkannt werden sollen. Möglichkeiten sind zum Beispiel Text, Number oder Checkbox.
Mit dem Form Processor wird die aufgenommene Handschrift anhand einer, zuvor erstellten, Formulardefinition ausgewertet. Die Felder werden erkannt und zur Weiterverarbeitung als XML-Datei gespeichert.

Für die Eingabe wird die Technologie von EPOS aus verschiedenen Gründen benutzt. Zum einen ist keie spezielles Papier zum Schreiben erforderlich. Weiterhin ist der Stift vergleichsweise günstig und die Enwicklung kostet keinerlei Lizenzgebüren. Das war auch der Hauptgrund, warum ich EPOS schließlich Anoto (Marktführer in diesem Bereich und wesentlich robustere Technologie) vorziehen musste.

Die Entwicklung mit dem EPOS Pen stellte sich aber dann als sehr komfortabel heraus. Über den EPOS Parser bekommt man aus den, vom Stift generierten, Binärfiles Punktlisten die die einzelnen Striche ergeben. Diese braucht man dann nur noch an ein Ink Objekt zu übergeben und schon hat man was mit dem man Arbeiten kann.

Nun muss ich aber erst einmal an meiner Arbeit weiter Arbeiten. Peace!

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Es ist wieder “Digitale Medien”-Zeit!

Bereits zwei Kurse mit diesem Namen liegen hinter mir und jetzt folgt das Ende der Trilogie.

Allerdings werde ich dabei wahrscheinlich weder herausfinden wer mein wahrer Vater ist, noch irgenwelche Berge sprengen. Vielmehr werde ich, als Proband eines Zeitteilungsexperimentes der Extraklasse, neue Steuerungsmöglichkeiten erforschen und dorthin flattern, wo nie ein PostIt je gewesen ist.

Genau genommen bedeutet das, das DM3 (was im Gegensatz zu tm3 und MT3 kein Frauensender, kein schlechtes Album sondern ein Fach an der FH ist) in unserem Semester zeitlich neu eingeteilt wurde. Der Kurs geht nun nämlich nur noch 9 Wochen statt das ganze Semester. Und frisst in diesem Zeitraum unsere ganze, statt lediglich den größten Teil unserer Zeit. Dafür sollen wir angeblich den Rest des Semesters Zeit für die Bachelorarbeit haben. Na mal sehen…

Die besagten neun Wochen sind in 3 Projekte unterteilt, für die je 3 Wochen Zeit sind. In diesen Projekten arbeiten wir in Gruppen, die von einem tollen Algorithmus (GrpHck2000) so zusammengewürfelt sind, dass man nie mit den gleichen Leuten zusammen arbeitet. Ob das nun zur Produktivität beiträgt, sei dahin gestellt.
Bisher funktionierte es besser als erwartet.

Das erste dieser Projekte umfasste die Entwicklung von irgendwas tollem unter der Verwendung von XNA und Touchless. Unser “tolles” war beim ersten Projekt ein Pong Klon. Allerdings in 3D Und durch Touchless gesteuert.
Das heißt, man wird beim Spielen von einer Webcam gefilmt. Das Touchless-Framework erkennt bestimmte Farbige Bereiche auf dem abgefilmten Bild als Marker. Die Position derselben wird in 2D-Koordinaten umgesetzt und auf die Pong-Schläger übertragen.
Das entstandene Spiel kann sich, denke ich, sehen lassen.

In jeder Projektgruppe soll zusätzlich zum eingentlichen Ergebnis auch noch eine kurzes Dokumentationsvideo gedreht werden. In unserer Gruppe kam mir diese ehrenvolle Aufgabe zu. Was mir zum Einstieg in DM3 auch sehr recht war. Netterweise wurde das Video sehr gut benotet.

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